Der Norden Argentiniens ist ein ganz besonderer Ort – nicht nur wegen seiner magischen Landschaften (bunte Berge und glitzernde Salzebenen), sondern auch wegen seiner altehrwürdigen Traditionen und mystischen Kultur. Dies ist das Land der Menschen, die der Pachamama (Mutter Erde) verbunden sind. Erfahren Sie mehr über Aktivitäten und die Anreise in die Region.
Was die Argentinier „den Norden“ nennen, bezieht sich meist auf die Provinzen Salta, Jujuy und Tucumán im Nordwesten des Landes. Salta und Jujuy sind die beiden Hauptreiseziele der Region, da beide über beeindruckende Naturlandschaften, eine reiche Geschichte und eine sehr lebendige lokale Kultur verfügen, die sich der Pflege und Verehrung der Pachamama widmet. Salta, gegründet 1582, ist der Ausgangspunkt zur Erkundung des Nordens Argentiniens. Von dieser Stadt aus, liebevoll „la linda“ (die Schöne) genannt, machen sich Reisende auf den Weg zum atemberaubenden Valle Calchaquí und zur Stadt Cafayate, der Heimat des Torrontés-Weins.
Die nördlich von Salta gelegene Provinz Jujuy beherbergt die Quebrada de Humahuaca, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, sowie die Salinas Grandes, ein weißes Paradies, das jeder einmal im Leben besuchen sollte! Beide Provinzen dienten als obligatorische Route, die das Vizekönigreich Peru mit dem Río de la Plata (Buenos Aires) verband, und hier wurden zahlreiche Schlachten für die Unabhängigkeit Argentiniens ausgetragen. Die ursprüngliche Kultur der Region ist noch heute in archäologischen Fundstätten, Kunsthandwerksmärkten und im Charakter der Menschen des Nordens spürbar – ein weiterer guter Grund, den Norden Argentiniens zu besuchen.
