Puerto Madryn ist der Ausgangspunkt für einen Besuch der Península Valdés, dem berühmten Wildschutzgebiet Patagoniens. Erfahren Sie, was man in Puerto Madryn unternehmen kann, wie man in die Stadt gelangt und welche Hauptattraktionen die Region zu bieten hat.
Puerto Madryn liegt an der patagonischen Ostküste und wurde 1865 von einer Gruppe von 150 Walisern gegründet, die 1886 begannen, die Gegend zu besiedeln. Walisische, spanische und italienische Einwanderer arbeiteten gemeinsam am Bau der Eisenbahnlinie, die Puerto Madryn mit der Stadt Trelew verband, wo sich heute der nächstgelegene Flughafen befindet. Nach einer Phase wirtschaftlicher Rezession zwischen den 1960er- und 1970er-Jahren erlebte die Stadt einen zweiten Aufschwung, geprägt von einem bedeutenden Zustrom an interner und ausländischer Zuwanderung.
Auch wenn die Eisenbahnlinie heute nicht mehr genutzt wird, fliegen viele Reisende nach Trelew und übernachten in Puerto Madryn, um das unglaubliche Naturschutzgebiet der Península Valdés zu besuchen – das wichtigste Zentrum für Tierbeobachtungen in Patagonien. Der Star dieses Ortes ist der Südkaper, der einmal im Jahr, zwischen Juni und Dezember, an der Küste der Halbinsel eintrifft (man kann ihn aber auch direkt von der Küste Puerto Madryns aus beobachten!). Pinguine, See-Elefanten und Südamerikanische Seebären sind weitere Hauptdarsteller dieses Naturschauspiels.
