Nachhaltiges Reisen ist im Kampf gegen den Klimawandel unverzichtbar geworden. Dennoch herrscht oft Unklarheit darüber, was diese zwei Wörter wirklich bedeuten. In diesem Artikel erklären wir, was nachhaltiges Reisen ist und warum Sie Teil dieser Bewegung sein sollten — und erzählen Ihnen von unserem Engagement zur Wiederherstellung der einheimischen Wälder an den Orten in Patagonien, die wir so lieben.
- 1. Nachhaltiges Reisen: Was und Warum?
- 2. Was ist regeneratives Reisen?
- 3. Patagoniens einheimische Wälder in Gefahr
- 4. Inspirierende Maßnahmen zur Wiederherstellung der patagonischen Wälder
- 5. Say Hueques Engagement zur Wiederherstellung des Cholila-Waldes in Patagonien
- 6. Wie können Sie Teil dieser Erfahrung werden?
1. Nachhaltiges Reisen: Was und Warum?
Nachhaltiges Reisen ist eine Art zu reisen. Es hängt zusammen mit dem, was manche als verantwortungsvolles Reisen oder Öko-Reisen bezeichnen. Im Grunde verfolgen alle drei Konzepte dasselbe Ideal: die Umwelt und die Kultur der besuchten Orte zu bewahren.
Kurz gesagt umfasst nachhaltiges Reisen:
- Verantwortungsvolle Maßnahmen zur Reduzierung von Umweltverschmutzung während der Reise.
- Den Respekt gegenüber Kultur und Traditionen der gastgebenden Gemeinschaft.
- Das Buchen bei lokalen Agenturen, die verantwortungsvollen Tourismus fördern.
- Die Wahl von Reiseerlebnissen, die lokale Wirtschaften stärken und Naturschutz über Massentourismus stellen.
Warum ist es so wichtig, den Begriff „nachhaltiges Reisen“ wirklich zu verstehen? Weil uns die Zeit davonläuft. Wenn wir möchten, dass zukünftige Generationen die Welt bereisen und ihre Naturschätze genießen können, reicht nachhaltiges Reisen allein nicht mehr aus.
2. Was ist regeneratives Reisen?
Regeneratives Reisen ist das, worum es heute geht. 2021 begannen wir, Bäume in den geschädigten Wäldern Patagoniens zu pflanzen, um zu ihrer Wiederherstellung beizutragen. Wir ermutigen unsere Reisenden, nachhaltig zu reisen und die Natur zu schützen — aber vor allem: über gewöhnliche nachhaltige Erlebnisse hinauszugehen. Denn helfen ist immer schön. Und auf Reisen kann man wirklich etwas bewirken!
Patagonien ist eines unserer vielen Naturheiligtümer in Argentinien. Deshalb setzen wir uns für den Schutz seiner Tierwelt und einheimischen Vegetation ein.
Aber zuerst müssen wir verstehen, wo wir stehen.

3. Patagoniens einheimische Wälder in Gefahr
Im Jahr 2021 wurden die einheimischen Wälder Patagoniens durch schwere Waldbrände stark beschädigt. Weite Hektarflächen Wald wurden vernichtet und Tiere verloren ihre Heimat. Staatliche Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen, und auch Gemeinschaften der Region halfen, wo sie konnten.
Abgesehen von Bariloche und Neuquén befanden sich die im Jahr 2021 am stärksten beschädigten Waldflächen in der Comarca Andina im Nordwesten Patagoniens. Orte wie El Hoyo, Lago Puelo und Cholila verloren den Großteil ihrer einheimischen Bäume.
Im Februar 2022 waren alle Brände schließlich gelöscht.
Doch bereits im April 2022 alarmierten neue Ausbrüche die Regionen Neuquén und Bariloche — den Seendistrikt Patagoniens, der von internationalen Reisenden regelmäßig besucht wird.
Diese Situation wiederholt sich jedoch fast jährlich. Da der Klimawandel immer längere Dürreperioden verursacht, stehen die Wälder dauerhaft unter Alarm.
In Argentinien wurden durch Waldbrände folgende Flächen zerstört:
- Zwischen 2021-2022: 106.308 Hektar (59% in Chubut).
- Zwischen 2023-2024: 7747 (Hektar im patagonisch-andinen Wald Argentiniens), fast halb so groß wie die Stadt Buenos Aires.
- 2025: Ein einziger Brand vernichtete in einem Tag 2000 Hektar, nur eine halbe Stunde von Cholila (Chubut) entfernt, laut lokalen Medienberichten.
- 2026: Cholila war von Feuer umgeben, und 35.000 Hektar gingen verloren.

4. Inspirierende Maßnahmen zur Wiederherstellung der patagonischen Wälder
Once the damage is done, the only thing possible is to work toward der Wiederherstellung des Waldes. However, creating a forest of adult trees is a long way to go. That is why regenerative travel especially focuses on promoting change in people’s minds. Wenn der Schaden einmal angerichtet ist, bleibt nur die Arbeit an der Wiederherstellung des Waldes. Einen Wald mit ausgewachsenen Bäumen neu zu schaffen ist jedoch ein langer Weg. Deshalb setzt regeneratives Reisen vor allem darauf, einen Wandel im Denken der Menschen anzustoßen.
Das heißt: „Besser bewahren, als hinterher zu weinen.“ Und das ist nur möglich durch eine verantwortungsvolle Art zu reisen und mit der Natur zu leben.

5. Say Hueques Engagement zur Wiederherstellung des Cholila-Waldes in Patagonien
Die Wälder rund um den Cholila-See gehörten zu den am stärksten von den Bränden 2021 betroffenen Gebieten. Also haben wir beschlossen, etwas zu unternehmen und bei der Wiederherstellung des Waldes zu helfen.
Dabei waren wir nicht allein. Wir haben uns mit ReforestArg zusammengetan, einer lokalen NGO, die sich der Wiederherstellung geschädigter Wälder in Patagonien widmet.
Das Cholila-Erlebnis Schritt für Schritt
Unsere erste Reise nach Cholila war unvergesslich!
Rafa Mayer, unser Teamleiter, reiste im Namen des Say-Hueque-Teams und verbrachte vier Tage im Zeltlager in Cholila, gemeinsam mit Freiwilligen aus ganz Argentinien. Sie pflanzten tagsüber Bäume und stärkten dabei den Gemeinschaftsgeist.
Um nachhaltiges Reisen und verantwortungsvolles Verhalten gegenüber der Umwelt zu fördern, nehmen Freiwillige an Workshops, Filmvorführungen und Vorträgen teil, um Erfahrungen zu teilen und gemeinsam über die Zukunft nachzudenken.
Das Zeltlager befindet sich mitten im Wald.
Kurz gesagt: Bäume in Cholila zu pflanzen ist ein Aufruf, zur Langsamkeit zurückzukehren — zu einem Leben im Einklang mit der Natur.
Es ist auch eine Erinnerung daran, wie sehr wir von der Natur abhängig sind.

6. Wie können Sie Teil dieser Erfahrung werden?
Eine einzelne Person kann nur eine begrenzte Anzahl von Bäumen pflanzen. Und nicht alle können das Erlebnis von Cholila persönlich machen — vor allem dann nicht, wenn man nur wenige Tage in Argentinien verbringt. Außerdem findet das Cholila-Erlebnis nur ein- bis zweimal im Jahr statt.
Nachhaltiges und regeneratives Reisen bedeutet jedoch auch, Träume und Hoffnungen zu teilen.
Deshalb haben wir beschlossen, für jede Reisebuchung bei uns 10 Bäume zu spenden, die in Cholila gepflanzt werden.
Nach Ihrer Reise erhalten Sie per E-Mail ein „Baum-Zertifikat“, das bestätigt, dass ein Baum in Ihrem Namen in Patagonien gepflanzt wurde.
Bisher haben wir 190.920 Bäume gepflanzt!
Besuchen Sie unseren digitalen Baumzähler und erfahren Sie mehr über unser „500,000 Bäume Projekt“ bis 2030.

Für weitere Informationen über dieses nachhaltige Reiseprojekt oder andere nachhaltige Reiseerlebnisse: